Renewing DETROIT in Brightmoor – Embracing the seeds for the future
Auch in diesem Jahr konnte ich mit meinem guten Freund Thomas Mink am Umbau der Stadt DETROIT mitarbeiten. Wie schon beim letzten Projekt war unser Einsatzort BRIGHTMOOR, einer der schwierigsten Quartiere der Stadt. Diesmal kam uns Detroit noch verfallener und abgesackter vor.
Deutlich tritt einem in der von einem Strassengitter zertrennten Stadt die Aufgabe entgegen, die brutalen und überall vorherrschenden Trennungen zu überwinden. Landschaftlich, städtebaulich, kulturell, sozial und menschlich.
Ein hervorragender Ausgangspunkt für die Erneuerung des Lebensraumes Detroit sind seine vielen kraftvollen Bäume, die nicht nur Zeitzeugen einer unglaublichen Geschichte sind , sondern vorallem auch Antennen zum Lichtraum über der Stadt und zum Kosmos.
So entschieden wir uns diesmal für eine riesige Spiralbank um eine große Pappel.
Seelisch sollten die ums Überleben kämpfenden Menschen ernährt und aufgerichtet werden durch eine Sandstein Skulptur mit dem Motiv zweier Hände, die einen Samen für die Zukunft schützen.
Hier ist Thomas innerhalb von nur Zwei Wochen eine sehr schöne Form gelungen.
Es war den ganzen Sommer über sehr heiss und unglaublich feucht. Es war für alle sehr schwer zu arbeiten.
Beim Abschlussfest kam zu tage, dass wir, wie zufällig, auf einem geschichtenträchtigen Ort gearbeitet hatten: Hier wurden bis vor 13 Jahren von der Familie Mayse hunderte von Menschen bekocht, bekleidet, mit Gebeten begleitet, Verwundete gepflegt, Kinder erzogen, Gottesdienste gefeiert.
Wie durch ein Wunder kamen am letzten Tag unseres Projektes das alte Ehepaar Mayse und Kinder zum Erzählen auf den Platz, an dem sie über 30 Jahre gewirkt hatten.
Die große Spiralbank kann sie alle aufnehmen und noch viele hunderte in Zukunft.
Hier eine Auswahl der Bilder:
Viele dieser einst prachtvollen Hochhäuser in Downtown Detroit stehen schon leer:
Zu weiten Teilen sieht die einstige Autostadt so aus: Verlassen, zerstört, niedergebrannt:
In unserer abendlichen Street-Academy diskutierten wir mit Passanten an verschiedenen Stellen der Stadt die aktuellen Fragen unserer Zeit:
Die Arbeit mit den Jugendlichen, die uns die Stadt zugewiesen hat, beginnt. Es
soll eine riesige Holzbank in Spiralform als sozialer Treffpunkt für das Dorf in der Stadt werden:
Unser Platz wird bald zum Treffpunkt für viele. Gruppen verschiedener Organisationen arbeiten bei der Erneuerung der Stadt zusammen. Die Basis ist lebendiger denn je:
Die Kunst bleibt uns wesentliches Mittel, um den ganzen Menschen wieder aufzurichten. Körperlich , seelisch, geistig. Der WILLE ist am meisten geschwächt:
Unsere große Spiralbank aus Zedernholz wächst und wird als energetischer Schutzraum für Baum und Gemeinschaft erlebbar.Als Einladung für die ganze Nachbarschaft.
Auch die wunderbaren Bäume als Zeugen der leidvollen Geschichte so vieler Menschen in Brightmoor bekommen Farbe-und beginnen neu zu sprechen.
Mit der feinen Skulptur: “Embracing the seeds for the future” von Thomas Mink bekommt unser großer Mutterbaum seinen Zukunftskeim:
In vielfältiger Weise wird die neue Spiralbank genutzt. Verschiedenste Gruppen
leben in dieser gefährlichen Gegend neu GEMEINSCHAFT:

October 22nd, 2010 at %I:%M %p
-Würde mich gerne mit Ihnen zu einem Gespräch treffen-
liebe Grüße
Gabriele Kandler
October 26th, 2010 at %I:%M %p
LIEBE GABRIELE kANDLER; GERNE TREFFE ICH MICH MIT IHNEN ZU EINEM KREATIVEN AUSTAUSCH: BIN HALT VIEL UNTERWEGS: DESHALB MEINE MOBIL. 00491726257901
Mit besten Grüßen, Johannes