(Deutsch) Zurück von Israel und Palestinenser Camp
War eine Woche in Israel, um einige Vorträge über Erdheilungsprojekte mit Menschen von Indigenen Völkern zu halten- auch bei einem Kongress mit Lehrern aus ganz Südamerika, die Wege suchen in ihren Schulen Brücken zu schlagen zwischen ihren indigenen Kulturen und der “Westlichen Welt”
Vorallem aber war meine Aufgabe in einem Lager (Ghetto) für Palestinenser in Ost-Jerusalem, das vollkommen ummauert ist, mit den Palestinensern Gemüsegärten mit Schülern- in Verbindung mit den Schulen im Lager -anzulegen.
Die Situation der Palestinenser in diesem großen Lager ist verheerend, die Menschen dennoch unglaublich tapfer. Die Schulkinder schienen mir alle im Dauerschock, fast unfähig zur normalen Kommunikation. Das war alles sehr depremierend, fast aussichtslos. Dennoch MUSS das Mögliche gewagt werden. Die Machtverhältnisse sind- gelinde gesagt -völlig unausgewogen. Auf der einen Seite häufen sich die Mittel in den Jüdischen Siedlungen an, und fehlen völlig auf der anderen Seite. Wir sind an diesem-und anderen Ungleichgewichten- direktest beteiligt.
Was in Israel immer noch großartig ist, das sind die zum Teil noch unberührten und wunderschönen Landschaften und die Heiligen Stätten aller drei Religionen. Vorallem der See Genezareth war für mich ein tiefes Erlebnis von Heiligkeit in der Natur. Die Kontraste sind wohl in keinem Land gößer als in Israel. Es ist wohl der schwierigste und belastendste KONFLIKT-KNOTEN in der Welt. Wie kann er nur gelöst und geheilt werden?
